Kurztrip nach Frankreich

Das erste Mal Südfrankreich

Das erste Mal Frankreich in meinem Leben. Irgendwie hab ich bis jetzt nie dorthin geschafft, aber nun ging es in das Land der Croissants, der Baguettes und des guten Weines. Das Ziel ist Toulouse. Der Flug dorthin war schon eine Sache für sich, denn der Direktflug von Friedrichshafen nach Toulouse war mit einer Beechcraft 1900. Es war eine laute und spannende Busfahrt, aber immerhin schnell und unkompliziert. In Toulouse angekommen sind meine Freundin und ich am nächsten Morgen in Richtung Tarascon-sur-Ariège gestartet.

Unser Hotel in dem Ort war das Le Manoir d’Agnès, was uns persönlich super gefallen hat. Der Service war sehr gut und das Personal ist auch auf Bitten eingegangen, denn da das Hotel an einer Straße liegt, wollten wir ein Zimmer nach hinten zum Garten. Die Lage war super und die Landschaft in den Pyrenäen war recht ähnlich zu der in Italien. Insgesamt einfach ein richtig schöner Ort um Urlaub zu machen. Gleich am ersten Tag suchten wir uns ein Ausflugsziel, da ein frühes Einchecken nicht möglich war. Die Wahl fiel auf eine nahegelegene Höhle, die Grotte de Lombrives. Die Höle war wirklich wunderschön, denn mit jedem Spalt den man durchquert eröffnet sich die Sicht in einen neuen großen Hölenteil, bis man am Ende der offiziellen Führung an einem See angelangt. Alles ist immer wieder sehr schön beleuchtet und in passendes Licht getaucht. Auch die Fühnung war sehr gut, denn die Frau hat sich sehr viel Mühe und Zeit genommen alles auf englisch zu beschreiben und zu erklären. Durch die zusätzlich kleine Gruppengröße war alles auch sehr familiär. Insgesamt war die Tour super und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Im Anschluss noch ein paar Eindrücke der Höle, wobei das kaum den Umfang und Größeneindruck vermitteln kann.

Abends nach dem Einchecken haben wir uns dazu entschieden im lokalen Restaurant des Hotels zu essen. Die Entscheidung war sehr gut, da das Restaurant sehr gut besucht war und auch Einheimische dort gegessen haben. Am nächsten Tag sind wir in Richtung Süden zum Château de Peyrepertuse aufgebrochen. Die Fahrt war abenteuerlich, denn das Navigationssystem hat teilweise Straßen vorgeschlagen, die eher einem Schotterweg glichen, als einer geteerten und ausgebauten Staße. Aber nach einiger Fahrzeit und einer Snackpause zwischendurch, waren wir da. Der Ausblick war grandios und weit und breit kein Dorf zu sehen. Hier ein paar Eindrücke:

Unser Mietwagen war ein recht neuer Polo, und für zwei Personen war das Auto super. Es fährt sich ein kleines Bisschen wie ein Gokart. Als wir gegen Abend zurück im Hotel waren haben wir überlegt, wohin wir nun zum Abendessen gehen. Spontan ist es die Pizzeria gegenüber vom Hotel geworden. Pizza und dazu ein Glas Wein ohne viel Schnickschnack war genau das was wir wollten. Leider mussten wir am nächsten Tag schon wieder in Richtung Toulouse aufbrechen. Um den Rückweg noch etwas aufzulockern haben wir einen Abstecher zur Grotte du Mas d’Azil gemacht. Das besondere an ihr ist, dass man einfach eine Straße in sie gebaut hat. Ein natürlicher Tunnel sozusagen. Mit ein paar Sachen zum Picknicken haben wir es uns vor dem Fluss auf der Wiese gemütlich gemacht. Logischerweise war an einem so schönen und besonderen Ort relativ viel los, aber das hat uns nicht davon abgehalten trotzdem die zu genießen. Nach einer Durchquerung der Höhle zu Fuß haben wir uns dazu entschieden weiterzufahren. Auf den Bilder kann man natürlich nie den vollen Umfang und Eindruck einer solchen Höhle zeigen, aber wir haben trotzdem noch ein paar Bilder zu zeigen:

In Toulouse angekommen sind wir noch ein wenig am Canal de Midi entlang geschlendert und haben die Sonne genossen. Mit gutem Gewissen noch etwas getan zu haben, haben wir es uns im Le Master du Chef direkt an einer Schleuse gemütlich gemacht. Das “Restaurant” ist ein echter Geheimtipp, denn dort findet man eigentlich nur Einheimische und kaum Touristen. Ausgerechnet als wir da waren hat spannenderweise ein Schiff die Schleuse passiert. Man braucht jetzt nicht die ganze Zeit das Wasserrauschen um sich herum, aber für den Abend und die Athmosphäre war es gerade sehr passend. Nebenher ist dann auch noch schön die Sonne untergegangen, was alles noch einen Tick gemütlicher gemacht hat. Die Karte des eigentlichen “Foodtrucks” war sehr überschaubar: Steak oder Burger. Dazu gabs jeweils Pommes und ein bisschen Alibisalat. Und das alles für genau 11€. Gut der Preis ist relativ egal, aber das Steak hat super geschmeckt! Insgesamt war das ein toller Kurztrip! Jetzt bei (viel) späteren Schreiben des Beitrags wird man sich dessen erst bewusst. Für meins erstes Mal Frankreich, war die Erfahrung super, auch wenn dort sehr vieles ganz anders läuft als in Deutschland. Genug Wein konnte glücklicherweise auch direkt noch importiert werden. Hier nun noch ein paar abschließende Bilder: :)

 
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